AzubiBlog – kann man das essen?

Kanzleileben

Die Uhr zeigt Punkt 9 Uhr an, als sich auch die restlichen Azubis im Besprechungszimmer unseres Standortes in Schweinfurt eintreffen und wir mit unserem Workshop beginnen.

Jedes Jahr treffen wir uns gemeinsam mit unseren Blogmentoren Heiko und Flo von Kunkel & Kohl und klären alle Fragen rund um unseren Blog.

Unsere zuständigen Ansprechpartner waren auch mit dabei:

  • Kitzingen – Alexandra Will
  • Schweinfurt – Johanna Häckner
  • Würzburg – Theresa Wagner
  • Wertheim – Fabian Kemmer

Was ist der AzubiBlog überhaupt und was macht man damit? Kann man das essen?

Viele neue Gesichter saßen mit in der Runde und hatten vorher noch nichts von unserem Blog gehört. Es gehörten viele Fragen geklärt.

Nach einer kurzen Begrüßung mit Vorstellung der “Neu-Zugänge“ ging es dann auch schon los mit der eigentlichen Präsentation unserer Blogmentoren, die uns dabei helfen unsere Einträge richtig zu gestalten und darzustellen. Das erste Thema war das Gruppenbild. Jeder Eintrag braucht ein Bild. Einerseits damit man den Text visualisieren kann. Andererseits damit man sozusagen euer Interesse weckt.

Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und durften unser Glück probieren. Erste Aufgabe: Versucht schöne Gruppenbilder zu fotografieren. Leichter gesagt als getan. Jeder stand mal hinter der Kamera und legte los. Nachdem wir damit fertig waren, ging es erst mal weiter. In der Präsentation wurden uns nun verschiedene Bilder gezeigt und anhand dieser Beispiele erklärt, worauf man so alles achten muss. Aus welcher Perspektive am besten ein Foto geschossen werden sollte. Ganz wichtig:  die Beleuchtung und der Hintergrund! Wir wollen ja nicht, dass der Hintergrund interessanter ist als das eigentliche Motiv. (Was auch oft vergessen wird… einfach mal sagen, dass man ein Foto schießt, damit die Leute nicht blinzeln oder wegschauen. Und vor allem wissen wann sie zu lächeln haben. Ein Dauergrinsen ist nämlich anstrengend..)

Nachdem wir diese Infos bekommen hatten, haben wir uns nochmal dran versucht bessere Fotos zu schießen. Ein Vorher-Nachher-Vergleich zeigte, dass es diesmal viel besser lief und wir schöne Gruppenfotos hinbekommen hatten. 🙂

Das nächste Thema war der Titel und der Text. Wie gestaltet man die richtige Überschrift, damit die Leute zum Lesen angeregt werden? Schreibt man einen Text am Block oder in Absätzen?  (Antwort: Absätze. Immer, immer, immer mit Absätzen schreiben 🙂 ) Genauso wichtig ist es keine langen Bandwurmsätze zu erzeugen, sowas will keiner lesen. Schön sind natürlich auch stichpunktartige Blog-Einträge oder Diagramme um ein Thema interessanter darzustellen und rüberzubringen.

Nach dem Vortrag, haben wir mit sogenannten Storycubes ein paar Titel für potenzielle #kksd’s zusammengewürfelt. Das hörte sich leichter an als es war. Denn auf diesen Würfeln ist alles Mögliche drauf (Schlangen, Krone, Kinder). Aber was fällt einem bei einer Schlange schon ein das ein steuerliches Thema darstellen könnte? Lustig war es dennoch 😀 Wie wäre es mit einem #kksd über Schlangenbisse als außergewöhnliche Belastung? 😛  *Spaß*

Jedenfalls unsere Vorschläge in der Gruppe vorgestellt und besprochen. Dabei sind auch viele interessante Themen aufgetaucht!

Als letztes sollten wir dann noch versuchen für jeden Buchstaben des Alphabets ein steuerliches Fachwort rauszuschreiben. Überwiegend hatte jeder für fast alle ein Wort gefunden, aber bei X, Y wurde es dann für uns fast unmöglich 🙂 Danach hatten wir uns wieder in kleinen Gruppen zusammengefunden und von einem dieser vielen Themen ein kleines #kksd verfasst.

Nach dem Gruppenbild war der AzubiBlog-Workshop auch schon für uns vorbei – jedenfalls fast. Bevor wir gegangen sind, gab es noch Pizza zum Mittagessen 🙂 bei dem sich alle angeregt über den Tag und vor allem was danach anstand unterhalten haben.

Es war 13:15 Uhr als wir uns von den Kollegen verabschiedet haben um uns auf den Weg nach Würzburg zu machen. Denn dort war noch ein Spiel für uns vorhergesehen. Exit Games. So spannend wie der Name klingt, so war auch das Spiel. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und in zwei verschiedene Räume gesteckt.

Nun hieß es Infos über die Geschichte sammeln und die Rätsel lösen. Und das alles innerhalb einer Stunde! Mag einem lang genug vorkommen, aber da wir alle keine Hobbydetektive sind, hat es sich schwieriger gestaltet als gedacht. Es war sehr knapp! Aber beide Gruppen haben es in der vorgegeben Zeit geschafft. Knapp, aber dennoch geschafft. 🙂

Leider darf ich nicht zu viel zu verraten, aber vielleicht hat das ja genügt um euer Interesse zu wecken. 🙂

Somit war das Treffen dann auch schon zu ende. Alles in einem war es ein sehr ereignisreicher und schöner Tag, den man mit allen anderen Azubis verbringen durfte.

Eure Bahar