Interview: Roswitha Reisenwedel

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Name: Roswitha Reisenwedel

Beruf und Standort: Steuerfachangestellte in Kitzingen 

Jeder braucht einen Ausgleich zu seinem Job, haben Sie ein Hobby das Sie auf andere Gedanken bringt?

Im Sommer gehe ich wandern oder fahre mit dem Rad und im Winter Alpin-Ski und Langlauf.

Was sind Ihre Aufgabenbereiche bzw. Schwerpunkte auf der Arbeit?

Alles außer Lohn – zum Glück!

Was war Ihr schönstes Kanzleierlebnis?

Als ich in 2014 aufgehört habe und mich entschieden habe in 2016 hier wieder anzufangen wurde ich ohne weitere Vorbehalte einfach aufgenommen 🙂

Gibt es ein Ereignis das Sie in Ihrer Ausbildung geprägt hat?

Da ich meine Ausbildung vor 39 Jahre begonnen habe, musste ich erstmal überlegen. Aber was mir immer im Gedächtnis bleiben wird, war wie viel Wert Herr Herbert auf ordentliche Arbeit legte. Wir mussten die Dokumente genau in der Mitte lochen; unleserliche Handschriften gab es bei uns nicht. Aber das Wichtigste war für ihn: keine Eselsohren! Das irritierte ihn immer sehr.

In seinem Leben möchte man weiterkommen. Jeder steckt sich Ziele oder hat Wünsche. Was sind Ihre?

Mein persönliches Ziel ist Nicht-Raucherin zu werden.

Haben Sie einen Lieblings-Paragaphen?

Sind nicht alle Paragraphen gleich schön!?

Erzählen Sie uns auch einen Schwank aus Ihrem Leben?

Herr Herbert hatte damals in der Toilette eine Ablage für seine persönlichen Sachen gehabt. Unter anderem war dort ein Kamm gelegen, den wir laut unserem Chef nicht benutzen durften. Jedoch gab es einen Tag, an diesem ich einen gebraucht habe; also habe ich ihn benutzt. Es kam wie es kommen musste: der Kamm ist während der Benutzung abgebrochen. Voller Panik, da ich immerhin Azubi war, habe ich in der Stadt einen neuen gekauft. Da es nicht genau das gleiche war, gestand ich Herrn Herbert mein Missgeschick und er war mir natürlich nicht böse.

Und zum Schluss noch eine Frage. Mögen Sie Rosinen im Käsekuchen oder essen Sie ihn lieber ohne?

Rosinen sind ok.